Funktionsweise Kompaktpasteur
Die Milch wird vom Milchbehälter kontinuierlich in den Erhitzer(1) des Rohrwendelwärmetauschers gepumpt und auf Pasteurisierungs-Temperatur gebracht. Von dort geht es weiter in den Heißhalter(2), wo die eigentliche Pasteurisierung statt findet. Weil die Milch bei Eintritt in den Heißhalter auf Pasteurisierungstemperatur sein muss, wird über einen Sensor(3) permanent die Ist-Temperatur ermittelt und mit der Solltemperatur verglichen. Am Heißhalter-Ausgang ist ein weiterer Sensor(4) postiert, mit dem noch einmal geprüft wird, ob die Milch während des Pasteurisierens die gewünschte Temperatur hatte.
Bis zu 180 Liter Rohmilch pro Stunde
Dass die behandelte Milch den heutigen Standards der Lebensmittel-Hygiene entsprechen muss, das ist selbstverständlich. Sehr wichtig ist freilich aber auch, dass der Automat zügig arbeitet. Dafür sorgt, beim Förster-Technik Kleinpasteurisierer für Rohmilch, die zweistufige, energiesparende Wärmerückgewinnung. Durch sie wird es möglich bis zu 180 Liter gekühlte Milch pro Stunde zu behandeln.
Geregelt und dokumentiert wird die Pasteurisierung von der Kontroll- und Steuereinheit des Kleinpasteurisierers. Über einen Protokolldrucker werden unter anderem Chargen-Nummer und Temperaturverlauf detailliert aufgezeichnet.
Sauberkeit ist oberstes Gebot
Wer mit dem empfindlichen Lebensmittel Milch zu tun hat weiß, dass Sauberkeit oberstes Gebot ist. Deshalb werden die Milch führenden Leitungen direkt im Anschluss an die Pasteurisierung, automatisch mit klarem Wasser gespült.
Für eine intensive Reinigung des Leitungssystems kann die dreistufige Zirkulationsreinigung aktiviert werden. Sie besteht aus Vorspülen, Hauptreinigung mit Reinigungsmittel und Nachspülen.
