funktionsübersicht BMF teil 1

Fütterungscomputer

Der integrierte Fütterungscomputer steuert die Dosierung von bis zu fünf Komponenten. Es können entweder drei Hauptkomponenten und zwei Zusatzkomponenten oder zwei Hauptkomponenten und drei Zusatzkomponenten gezielt verabreicht werden. Gruppenindividuell ist eine Anmischung mit warmem oder kaltem Wasser möglich.

Jede Fütterungsgruppe kann nach bis zu vier Futter- plänen versorgt werden, d. h. individuell verschieden in Zusammensetzung, Menge und Fütterungszeit. Dabei ist ein stufenweises Verschneiden von Starter- und Ferkelfutter für die schonende Umstellung möglich.

Ventileinheiten

An einen Baby-Mix-Feeder können bis zu 5 Ventileinheiten mit 4 bis 8 Ventilen angeschlossen werden. Dies ermöglicht – je nach Anlage – die Versorgung von bis zu 40 Trögen über einen Automaten. Jedes Ventil versorgt über eine Stichleitung je einen Trog. Die Ventile befinden sich außerhalb des Stallabteils. Dies schützt vor Verschmutzung und Schadgasen, die Lebensdauer der Bauteile wird erheblich verlängert.

Die Ventileinheiten können fest oder variabel installiert werden. Bei variabler Ausführung lässt sich eine Ventileinheit von einem Abteil ins nächste Abteil versetzen, sobald die Ferkel von dieser Fütterung abgesetzt sind und die Ventileinheit nicht mehr benötigt wird. Das erhöht die Auslastung der Anlage, ohne die Ferkel umstallen zu müssen.

Bei Haltung in Großgruppen können mehrere Ventile zu einer Bucht zusammen gefasst werden.

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